F. Reiß via Facebook

Wie viel Bevormundung wollen wir? Wollen wir Redefreiheit wirklich nur denen geben, die wir für „gut“ halten? Wenn Androhung von Gewalt gelöscht werden soll (was sicher gut ist) – gilt das dann nur gegen Flüchtlinge oder auch gegen Schüler, Schwule, Frauen, politisch Andersgesinnte jedwelcher Couleur….?

H. Pirrung via Email

Die angekündigten Maßnahmen reichen in keiner Weise aus, aber es ist zumindest ein Anfang, der aber hier nicht stecken bleiben darf! Hoffentlich sind es nicht nur Lippenbekenntnisse.

H. Schwalb via Email

Man muss wohl erstmal sehen, welche Wirkung diese Maßnahmen haben werden. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass man bei wiederholtem Einstellen von Hassparolen einfach den Account sperren muss. Das macht dann auch weniger Arbeit als das taegliche Löschen dieser unseligen Einträge.

W. Mummert via Email

Ich hoffe, Facebook hat einen Algoritmus entwickelt ,um auch Hassparolen trotz der vielen Rechtschreibfehler, die manche unserer braunen Genossen machen, zu erkennen. Es ist nämlich manchmal gar nicht so einfach, zu verstehen, was die überhaupt sagen wollen. Da wird ein Computer erst recht seine Schwierigkeiten haben.

M. Johnen via Email

Ich beobachte mit großer Sorge, wie sorglos und unkritisch Firmen wie Facebook mit ihren Publikationsforen umgehen: Äußerungen, die Straftatbestände erfüllen, werden geduldet und, wenn überhaupt, zu spät gelöscht. Klar ist, dass eine konsequente Löschung z.B. von Hassparolen und Sperrung der Autoren mit Aufwand verbunden ist, und dass es nur ein schmaler Grat zwischen Pressefreiheit und  Verbot von Meinungsäußerungen – auch in der Form von z.B. Hassparolen – ist.