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Chef’s Insider

KW04 - 26.01.2016

Lieblingsrezept Susanne Klatten: Obatzter mit krossem Walnussbrot und Eiszapfen-Radieserl-Salat

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Zutaten

Für das Brot
  • Öl zum Frittieren
  • 12 dünne Scheiben Walnussbrot
Für den Obatzter
  • 200 g gut gereifter Camembert
  • 50 g temperierte Butter
  • 1 EL Quark
  • ½ Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • ½ TL edelsüßes Paprikapulver
  • 2 Radieschen
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 TL Schnittlauchröllchen
Für den Salat:
  • 4 Eiszapfen
  • 4 Radieschen
  • Schnittlauchspitzen

Zubereitung

Das Walnussbrot

Ausreichend Öl in einem große Topf oder einer Fritteuse auf 180 °C erhitzen. Die Bortscheiben einzeln einlegen, knusprig ausfrittieren, herausnehmen und auf Küchenpapier etwas abtropfen lassen.

Der Obatzter

In einer Schüssel den Camembert und die Butter mit einer Gabel vermengen, bis die Masse gut verbunden ist. Dabei nach und nach den Quark unterzeihen. Zwiebel abziehen, fein würfeln und unter die Käsemischung ziehen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver pikant würzen.

Die Radieschen und die Frühlingszwiebel waschen und putzen.
Die Radieschen in feine Würfel schneiden und leicht salzen. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Beides mit den Schnittlauchröllchen unter die Käsemischung geben.

Der Salat

Die Eiszapfen und die Radieschen waschen und putzen. Mit einem Gemüsehobel der Länge nach in hauchdünne Scheiben schneiden und kurz in Eiswasser legen.

Zum Anrichten zwischen die frittierten Brotscheiben die Käsemasse so auftragen, dass immer drei Brotscheiben im Wechsel mit dem Käse aufeinanderliegen. Die Radieschen und die Eiszapfen aus dem Eiswasser nehmen, leicht salzen und als Garnitur zu dem Obaztn legen. Mit Schnittlauchspitzen ausgarnieren.

Chef's Insider Tipp

Der Obatzter ist wahrscheinlich die bayerischste aller Käsezubereitungen. Er ist aber auch jenseits des Weißwurstäquators bekannt. So wird er in Hessen weniger mit Camembert, dafür eher mit Limburger, Mainzer oder Harzer Käse zubereitet. In Rheinland-Pfalz gibt es eine vergleichbare Käsecreme namens Spundekäs, der jedoch nicht aus Camembert sondern mit Frischkäse und Quark hergestellt wird. Sogar in der Schweiz ist er bekannt und kommt dort als „Gmanschter“ auf den Tisch.